Ich hoffe, es ist in Ordnung, dass ich diesen älteren Thread noch einmal aufgreife – ich beschäftige mich gerade intensiver mit Rilkes früher Biografie und finde die Frage nach seiner ersten „Freundin“ im Sinne einer kindlichen, noch unverbindlichen Zuneigung wirklich spannend.
Falls Amélie tatsächlich die Spielkameradin aus dem Sommer 1885 war, würde mich interessieren, ob Rilke später selbst einmal angedeutet hat, welche Bedeutung diese frühe Nähe für sein späteres Leben oder Schreiben hatte. Man liest ja oft, dass seine späteren Beziehungen stark von seinen ersten Erfahrungen mit Nähe und Rückzug geprägt wurden – und solche Muster entstehen manchmal schon sehr früh.
Nebenbei merke ich gerade selbst, wie gut es tun kann, neue Menschen kennenzulernen – wer in Zürich unterwegs ist, findet dafür zum Beispiel hier eine Möglichkeit:
Singlelounge.ch für Dates in Zürich.
Weiß jemand, ob er diese Amélie später jemals wieder erwähnt oder reflektiert hat?